Team

Ziel und Zweck

Noch immer besuchen weltweit etwa 100 Millionen Kinder keine Schule. In Entwicklungsländern ist Armut immer noch die größte Bildungsbarriere.
MANINI e.V. unterstützt Projekte, die Kindern durch kostenlosen Schulbesuch das von den Vereinten Nationen festgelegte „Recht auf Bildung“ ermöglichen. Aufgrund der vielfältigen positiven Auswirkungen von Mädchenbildung auf die Gesellschaft, liegen uns besonders Projekte am Herzen, die Mädchen eine Schulausbildung ermöglichen.

Der gemeinnützige Verein MANINI e.V. wurde 2011 gegründet, um das Schulprojekt in im Indischen Bundesstaat Odisha zu unterstützen. Bereits 2006 hatte sich in Deutschland eine Gruppe von Menschen gebildet, die seither den Aufbau einer Jungenschule in einer sehr armen ländlichen Gegend Indiens unterstützt hat. Diese Arbeit übernimmt nun der Verein.

Team

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Dipl. Wolfgang Bischoff

1. Vorsitzender Manini e.V.
Internationaler Berater und Mentor für Führungspersönlichkeiten aus Industrie und Wirtschaft.

Gründer und Spiritueller Leiter des Himalaya Institut Deutschland.

Wolfgang Bischoff kennt Indien seit langem. Er hat viel Zeit in dem riesigen Land und mit den Menschen dort verbracht. Gemeinsam mit dem Himalaya Institute Hospital Trust hat er in Uttaranchal ein Krankenhaus aufgebaut. Menschen aus Indien und anderen Ländern werden dort in verschiedenen Einrichtungen aus- und weitergebildet. Es gelang sogar eine staatlich anerkannte Universität zu gründen, in der z.B. ganzheitliche Medizin gelehrt wird.

Jasper Heiligtag

2. Vorsitzender Manini e.V., Produktdesigner.

Jasper Heiligtag besuchte 2010 die Schule in Odisha und drehte den Film “Eine Schule für Manini”.

Webdesign manini.org
Gründer Calvill: www.calvillclocks.com

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Bhagaban Dev

Gründer der Schulen und des Nava Prabhat Charitable Trust. Der NPCT ist eine in Indien als gemeinnützig anerkannte Organisation, die die Verwendung der Gelder überwacht. Bhagaban Dev ist auch der Leiter der Schule. Bhagaban Dev ist im Dorf Nuapali (Neues Dorf) in Odisha aufgewachsen. Als Kind gehörte er zu den wenigen priviligierten Kindern, die eine öffentlichen Schule besuchen konnten. Bereits damals beschloss er, eine Schule für Kinder zu bauen, die sich diesen Besuch nicht leisten konnten.

Nane Schröder

Ich heiße Nane Schröder und bin jetzt 18 Jahre alt. Ich bin in Hamburg (Volksdorf) zur Schule gegangen, habe in der 10. Klasse für drei Monate in Chile gelebt und im Sommer 2019 mein Abitur gemacht. Ich denke mein Auslandsaufenthalt hat mir gezeigt, wie gerne ich in fremde Kulturen eintauche. Im September 2019 hatte ich die Möglichkeit, selbst nach Orissa zu reisen und mir ein Bild davon zu machen, wie hier vor allem durch die Bildung der Mädchen die Armut bekämpft wird. Während meiner Schulzeit konnte ich durch einige Praktika erste Erfahrung im journalistischen Bereich sammeln, die ich jetzt gerne anwenden möchte, um das Landentwicklungsprojekt zu unterstützen.

Leon Willms

Mein Name ist Leon. Ich bin 21 Jahre alt. Nach meinem Abitur durfte ich für 8 Monate im Van Neuseeland bereisen. Anschließend begann ich Umweltwissenschaften in Oldenburg zu studieren. Nach einem Semester brach ich die Zelte dort ab und studiere mittlerweile in Hamburg Psychologie im 2. Bachelor-Semester. Ich bin sehr dankbar in den letzten Jahren sehr viele verschiedene Erfahrungen sammeln-, und etwas über das Leben lernen zu dürfen.
Ich unterstütze Manini, da ich der festen Überzeugung bin, dass der Verein ein Projekt unterstützt, dass zum einen den ärmsten der Armen eine Perspektive bietet sich selbst und ihre Familien aktiv aus ihrer Situation zu befreien. Zum anderen entsteht in Odisha ein Ort, der für alle Menschen wegweisend ist. Er zeigt eine vielversprechende Alternative auf, wie man ein nachhaltiges und gesundes Leben führen kann. Sowohl ökologisch, als auch physisch und psychisch.

Maren Esser

Ich bin Maren und ich engagiere mich für das Projekt aus der Überzeugung, dass wir alle Menschen und Lebewesen auf der Erde miteinander verbunden sind. Ich empfinde es als erfüllend, Teil davon sein zu dürfen wenn etwas Gutes für die Menschen entsteht wie bei diesem Projekt. Wir alle wissen wie sich Dankbarkeit anfühlt wenn wir Unterstützung im Leben erhalten haben. Mir ist wichtig etwas zurückzugeben und da wo ich kann auch zu unterstützen. Die Kinder in der Schule wiederum haben mit der Bildung und den Werten, die sie vermittelt bekommen, die Chance, ihre Zukunft gestalten können, ihre Familien zu unterstützen, die Welt zu bereisen und überall Freunde zu finden. So wächst die Welt weiter zusammen mit dem Gefühl der Verbundenheit unter uns. Indien als Land in welchem Yoga seinen Ursprung hat finde ich sehr spannend und plane eine Reise in Verbindung mit dem Besuch und der Hilfe des Projekts vor Ort.

Toni Bienroth

Toni Bienroth arbeitet als Berater in der Betrieblichen Gesundheitsförderung in Lüneburg.

2012 besuchte er die Mädchenschule und unterstützt seither die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins.

Die "Orissa Zal Leven" Stiftung in Holland

2010 hat sich eine Gruppe Menschen um Lydia Dekker in Holland zusammengeschlossen, um unser Schulprojekt zu unterstützen.
Information zu ihrer Arbeit finden Sie unter:

www.orissazalleven.nl

Manini Verein Schweiz

Seit Anfang 2013 gibt es nun auch in der Schweiz einen gemeinnützigen Verein, der das Schulprojekt aktiv unterstützt.
Vorsitzender: Dr. med. Richard Heiligtag

Kontakt: richard.heiligtag(at)gmail.com

Verein MANINI Schweiz
Amselweg 3
4144 Arlesheim
Schweiz

SPENDENKONTO SCHWEIZ

Konto-Nr. 323.382.100-04
IBAN CH5208390032338210004

Alternative Bank Schweiz AG
4601 Olten
Postkonto 46-110-7

LehrerInnen in Odisha

Sagrika Padhan

An den 9. Dezember 2011 erinnert sich Sagrika Padhan noch ganz genau. An diesem Tag gab sie den damals nur 7 Schülerinnen im Schatten eines Baumes ihre erste Unterrichtsstunde. Gemeinsam mit Ahalya war Sagrika von Anfang an Teil des Mädchen-Ashrams. Als dieses besondere Projekt gestartet wurde, war Sagrika selbst noch Schülerin. Drei Tage die Woche verbrachte sie selbst im College. Die naturnahe Unterrichtsform des Ashrams war ihr zu Anfang noch fremd. Doch schnell wurde ihr klar: Sie ist genau am richtigen Ort gelandet. “Hier wird auch der Charakter der Mädchen ausgebildet. Das fehlt an den meisten öffentlichen Schulen, wo die Lehrer trockene Vorträge an der Tafel halten.” Sie unterrichtet heute Mathe und Naturwissenschaften und ist stolz, gerade die Mädchen zu unterrichten. Sie sieht in ihrer Bildung eine ganz besondere Bedeutung für die Entwicklung der Gesellschaft. Sie werden das Wissen eines Tages an ihre Familien weitergeben können. Wenn das neue Schulgelände endlich bezogen werden kann, werden die Mädchen unter den besten Voraussetzungen lernen können, von den Lehrern, aber auch voneinander. Dann werden sie auch die Arbeit auf den Feldern kennenlernen und sich intensiv mit Yoga und Meditation beschäftigen können. Sagrika wünscht “ihren Mädchen”, dass sie einmal starke Frauen werden, die es verstehen der Gesellschaft zu dienen. Auch Sagrika selbst ist noch in der Ausbildung. Neben dem Unterricht in der Mädchenschule und den Privatstunden, die sie außerhalb dessen Kindern in ihrem Dorf gibt, bereitet sie sich für ihre Masterarbeit in English vor.
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